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🔆 Chakra–Surya–Namaskara
Die Reise durch die Energiezentren im Sonnengruß
In dieser besonderen Praxis verbinden wir den Sonnengruß mit der Arbeit an den Chakras. Voraussetzung ist, dass dir der Ablauf des Surya Namaskara vertraut ist und du sicher bist und offen diesen in verschiedenen Varianten zu üben.
Vor der Hauptpraxis gibt es eine Einführung in das Thema Chakras. Zudem wird jedes Chakra im Übergang zum nächsten noch einmal bewusst hervorgehoben, indem seine wesentlichen Attribute kurz benannt und in das Erleben der Übenden integriert werden.
Der Sonnengruß der ersten drei Chakras ist dynamisch und insgesamt etwas fordernder. Nach dieser Übungseinheit erfolgt zur Integration der unteren drei Chakras und zwecks Erholung eine Tiefenentspannung.
Die oberen drei Chakras prägen die Praxis durch eine zunehmende Achtsamkeit sowie durch meditative und beobachtende innere Anteile.
Zwischen allen Chakra-Sonnengrüßen findest du immer ausreichend Zeit in Shavasana.
Die energetischen und physischen Besonderheiten der Sonnengrüße:
- Für das erste Chakra ist der Sonnengruß geprägt von ruhigen, eher statischen Bewegungen, Stabilität und bewusster Kräftigung – insbesondere der Beine und der Basis. Hier stehen Erde, Erdung und innere Ausrichtung im Vordergrund – getragen vom Element Erde, das sich auch in der musikalischen Untermalung widerspiegelt.
- Der zweite Chakra-Sonnengruß zeigt sich fließend, frei und kreativ, mit Elementen der Beckenmobilisation und intuitiven Übergängen – im Einklang mit dem Element Wasser, dessen Qualität sich auch im begleitenden Musikstück entfaltet.
- Der dritte Chakra-Sonnengruß ist dynamisch und kraftvoll und dient der Aktivierung der Mitte sowie des inneren Feuers – unterstützt durch die Energie des Elements Feuer und eine entsprechend aktivierende musikalische Begleitung.
- Im vierten Chakra steht insbesondere das Einnehmen des Namaste-Mudras im Vordergrund, verbunden mit dem Aspekt von Hingabe und Andacht an eine höhere Wirklichkeit – getragen vom Element Luft und einer herzöffnenden, weiten Klangqualität.
- Die Sonnengrüße für das fünfte Chakra repräsentieren das Element Äther – Raum und Weite. Auch hier wird eher meditativ geübt, ergänzt durch die Integration des Ujjayi-Atems und begleitet von einer Klanglandschaft, die Weite und Feinheit erfahrbar macht.
- Der Sonnengruß für das sechste Chakra ist ebenfalls meditativ und beobachtend ausgerichtet. Der Atem rückt stärker in den Vordergrund, und ein verfeinertes Gewahrsein für die Bewegungen des Körpers wird in die Praxis integriert – im Zusammenhang mit dem Element Geist/Licht, das sich auch in der stilleren, klaren musikalischen Begleitung widerspiegelt.
Am Ende der gesamten Übungseinheit wirst du durch eine integrierende Chakra-Tiefenentspannung und eine abschließende Meditation geführt.
Diese besondere Übungspraxis verbindet Elemente des Kundalini-Yoga mit dem Surya-Namaskara-Flow und eröffnet eine neue, erweiterte Art des Übens.

